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ADHS im Informationssturm - Vom Überfordert-sein zum Verstehen


ADHS: Der visuelle Ausdruck eines überfluteten Geistes, chaotisch geordnet mit digitalen Informationen und Verbindungen.
ADHS: Der visuelle Ausdruck eines überfluteten Geistes, chaotisch geordnet mit digitalen Informationen und Verbindungen.

Mangel an Neurotransmitter im Gehirn hat einen enormen Einfluss auf unseres Leben und wir fühlen uns deswegen den Anforderungen des Alltags nicht gewachsen. Unkonzentriert und kraftlos stehen wir da, dem Lebensfluss ausgeliefert. Wir haben heute so viele Informationen, die mit Handy, PC, Werbung, Radio und Fernseher auf uns niederprasseln, dass uns die Konzentration an unsere eigenen Gedanken sehr schwer fällt. Stellen wir uns jetzt vor, das wir das permanent erleben müssen… So wird uns das Leben der ADHS-betroffenen verständlicher.

 

ADHS bedeutet Aufmerksamkeitsdefizit- und/oder Hyperaktivitätsstörung (engl.: attention deficit hyperactivity disorder, alternativ attention deficit/hyperactivity disorder = AD/HD), es wird auch oft als Hyperkinetische Störung (HKS) bezeichnet. Bei dieser Krankheit handelt sich um eine neurologische Entwicklungsstörung, die im Kindesalter beginnent und bis ins Erwachsenenalter anhält, die Häufigkeit beträgt 2 bis 6% bei Kindern und 2,5% bei Erwachsenen. Kernsymptome sind ausgeprägte Konzentrationsstörungen, Impulsivität und körperliche Unruhe (Hyperaktivität), was auf Mangel an Neurotransmitteraktivität von Dopamin und Noradrenalin zurückzuführen ist. Diese biochemischen Stoffe steuern die Entwicklung der Gehirnregionen, die für soziale Bindungen und exekutiven Funktionen verantwortlich sind. Die betroffenen Kinder sind nicht fähig, sich den sozialen Normen anzupassen, sich auf die bevorstehenden Aufgaben zu konzentrieren und zusammen mit der anderen Menschen zu arbeiten, aber wie sollen sie diese Aufgaben im Kindesalter trainieren, wenn ihre Gehirne diese Aufnahmekapazität nicht besitzen? Ein Leben in permanenter Informationsflut, mit vielfältigen Aufgaben und zwischenmenschlichen Beziehungen überfordert viele Erwachsene, was sollen wir dann über solche ADHS-Kindern sagen können? Die Ärzte sprechen von Medikamenten: Ritalin (Methylphenidat /MPH/), Dexamphetamin, Lisdexamfetamin, oder nicht-stimulierneden Produkten: Intuniv (Guanfacin), Strattera (Atomoxetin), die alle die Signalübertragung im Gehirn verbessern. Man versucht gleichzeitig spezialisierte, therapeurische Verhaltensmassnahmen zu ergreifen, um den Kindern Zeit zu lassen, die von Neurotransmittermangel betroffene Gehirnregionen reifen zu lassen.

Neben den medizinischen und verhaltenstherapeutischen können wir hier auch Aromatherapie als Unterstützungsmassnahme anbieten. Viele ätherische Öle besitzen die Neurotransmitter-fördernde Wirkung. Für Dopamin liefern Zitrusfruchtschalen-, Nadelbaum-Öle, Rosmarin (am besten Rosmarin c.t. verbenon, ab 6-ten Lebnsjahr), Majoran und Weihrauch gute Unterstützung für ADHS-Kinder. Noradrenalin kann man auch mit Eisenkraut/Verbena (ab dem 6-ten Lebensjahr) und Rhododendron (Achtung: Das Öl ist bei Verzehr giftig!) vorschlagen. Als Beruhigung bei Wutausbrüchen ist Lavendelöl sehr hilfreich.

Für die Eltern eignen sich am besten SanftMut, Harm`o`Nie oder Vanilla Heart am besten um Ruhe und Gelassenheit im Leben zu finden. Eine Meditation wirkt Wunder!

 
 
 

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