Ätherische Öle bei Heuschnupfen - Warum wirken sie? Und welche ätherischen Öle eigenen sich?


Ätherische Öle gegen Heuschnupfen
Ätherische Öle bei Heuschnupfen

Zum Glück haben wir eine Immunabwehr! In jedem Staat gibt es eine Armee, die feindliche Invasionstruppen abzuwehren vermag. Zugegeben: manchmal müssen wir unseren tapferen Kriegern helfen und eine Ladung Kriegsmaterial (Antibiotika, Desinfektionsmittel oder Vitamine) beisteuern, aber ein funktionierender Schutz vor unerwünschten Eindringlingen hat eben ihren Preis. Was aber, wenn unsere Armee übereifrig wird und uns gegen harmlose Touristen (Pollen, Milchproteine oder Katzenhaare) beschützen will? Dann haben wir mit einer Allergie zu tun.


20-25% der Bevölkerung weisen allergische Symptome auf


Laut aha! Allergiezentrum Schweiz kann bei über einem Drittel der Bevölkerung eine Allergie entstehen und 20 bis 25% wurden die Symptome beobachtet. Wie sollen wir der triefenden Nase, brennenden Augen und dem nicht-endendem Niessen im Frühling begegnen?


Was sind die Ursachen und was passiert im Körper?


Zuerst die Ursachen der Überreaktion definieren: welche Pollenart ist der Auslöser unseres Leidens? Ein spezialisierter Arzt, ein Allergologe, wird sich darum kümmern. Die häufigsten Verursacher von Heuschnupfen sind Pollen-Proteine aus: Ambrosia (Traubenkraut), Beifuss, Birke, Eiche, Erle, Esche, verschiedene Gräser, Hagebuche, Hasel. Ein Kontakt mit diesen Proteinen verursacht die Ausschüttung vom Histamin, einem Botenstoff der Entzündungsreaktionen, der Juckreiz, Rötung und übermässige Schleimproduktion verursacht. Histamin ist auch bei Asthmaanfällen und Neurodermitis die Hauptursache der Beschwerden.


Welche ätherischen Öle helfen gegen Heuschnupfen?

Ätherische Öle, die Histamin-Produktion hemmen:

Atlaszeder (Cedrus atlantica), Echte, blaue Kamille (Matricaria chamomilla), Ingwer⁴ (Zingiber officinale), Latschenkiefer¹,² (Pinus mugo), Lavendel (Lavandula angustifolia), Manuka (Leptospermum scoparium), Melisse = Zitronenmelisse³ (Melissa officinalis), Myrrhe (Commiphora molmol), Weisstanne³,⁴ (Abies alba), Vetiver (Vetiveria zizanioides), Ylang-ylang (Cananga odorata), Zeder (Cedrus sp.), Zypresse (Cupressus sempervirens).


Entszündungshemmend wirken:

Angelikawurzel = Engelwurz⁴,⁵ (Angelica archangelica), Echte, blaue Kamille (Matricaria chamomilla), Latschenkiefer¹,² (Pinus mugo), Lavendel (Lavandula angustifolia), Manuka (Leptospermum scoparium), Vetiver (Vetiveria zizanioides), Weihrauch (Boswellia serrata, B. sacra, B. carterii), Ylang-ylang (Cananga odorata), Zeder (Cedrus sp.), Zypresse (Cupressus sempervirens).


Schleimlösend wirken:

Atlaszeder (Cedrus atlantica), Angelikawurzel = Engelwurz⁴,⁵ (Angelica archangelica), Cajeput (Melaleuca leucadendra), Eucalyptus blau¹ (Eucalyptus globulus), Eucalyptus citriodora (für Kinder geeignet), Pfefferminze¹ (Mentha piperita), Rosmarin¹,⁴,⁵ (Rosmarinus officinalis), echter Thymian¹ (Thymus vulgaris), Weihrauch (Boswellia serrata, B. sacra, B. carterii),


¹ nicht für Kinder geeignet

² nicht für Asthmatiker geeignet

³ Vorsicht bei Kindern

⁴ hautreizend

⁵ in der Schwangerschaft meiden

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