Was tun bei Prüfungsangst? Was hilft?


Ich träume oft von meinem schriftlichen Maturatest in Mathe. Ich bin gerade im Saal und setze mich an mein Pult, wo die weissen Zettel und Schreibutensilien bereit liegen. Im Kopf habe ich eine gespenstische Leere und mein Herz hämmert im Takt eines wilden Flamencos. Denn Prüfungen hat niemand gerne. Das Gefühl, geprüft zu werden, die Angst zu versagen verfolgt uns sogar nachts in den Albträumen. Die Frage, ob wir den Anforderungen entsprechen oder mit Schande von der Bühne gehen müssen, lässt auch gestandene Wissenschaftler erzittern. Auch ich bin davon nicht frei.

Die Angst ist unser ständiger Begleiter und motiviert uns, immer besser zu werden, sie spornt uns an und lässt uns das Optimale aus uns herausholen. Angst ist so gesehen konstruktiv. Es gibt aber Situationen, in denen Angst unser Leben beherrscht – die Furcht vor dem Versagen blockiert dann unseren Verstand und macht eine vernünftige Reaktion unmöglich. Es beginnt mit der Noradrenalin-Produktion im Körper, der Blutdruck steigt, das Herz schlägt wild, wir haben einen Mordshunger oder es wird uns speiübel, wenn wir die Küchentür nur schon sehen, geschweige denn Essen riechen. Unser Thalamus (das Aufmerksamkeits- und Konzentrations-zentrum im Gehirn) und das limbische System, das unsere Emotionen steuert, werden von Noradrenalin aktiv beeinflusst. Das Gehirn befindet sich danach im permanenten Aktivzustand. Dabei ist Ruhe und Gelassenheit gerade in den stressigen Momenten nötig!

Was kann man dagegen tun?

Machen sie bereits vor den Prüfungstagen einige einfache, kleine mentale Entspannungs-übungen. Das schöne Sprichwort «Übung macht den Meister» gilt eben auch für die mentale Ebene. Atmen Sie tief ein und aus und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den Atem. Lassen Sie die Nervosität mit jedem Atemzug einfach los. Wer sich zudem breitbeinig hinstellt und sich vorstellt, aus seinen Fusssohlen wüchsen mächtige Wurzeln, die tief ins Erdreich wachsen und sich da ausbreiten, fühlt sich verwurzelt, geerdet und getragen. Dies ist eine weitere Möglichkeit, sich zu entspannen und ganz bei sich selbst zu sein. Die Atmung fliesst ein und aus, gleichzeitig lassen Sie sich verwurzeln und werden dadurch gelassener. Strecken sie Ihre Arme nun nach oben und stellen sie sich vor, wie ihre Arme zu Ästen des Baumes werden, der Sie sind, zu Ästen, die vom Wind leicht hin und her geschaukelt werden. Sie spüren, wie sich Ihr Körper und Geist wach und gestärkt fühlt.

Hilfe aus dem Bereich der Aromatherapie bringen die entspannenden Düfte, die die Produktion von Serotonin, GABA, Enkephalinen und Endorphinen als Ausgleich zum aktivierendem Noradrenalin im Gehirn aktivieren.

Entsprechende Mischungen in Form von Roll-on`s sind in unserem Shop erhältlich: Vanilla Heart für die strapazierten Nerven, Harm-O'Nie für Balance im Leben oder Sorg-Los für den Mut, sich den Prüfungen zu stellen. Denn gegen jede Nerven-Schieflage ist ein Duft vorhanden.

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